loading

Helmar Lipautz

Helmar Lipautz

Mein Name ist Helmar Lipautz.

Ich bin Senior Consultant bei UPPERCUT und gestalte im Team von UCVIS die Zukunft des autonomen Streamings mit.

Auf ucvis.com schreibe ich über Nutzen und Anwendung in den Bereichen Streaming und Mediathek.

Über Fragen und Anregungen freue ich mich: helmar.lipautz@ucvis.com

Wie Gemeinden zukünftig mit ihren Bürgern kommunizieren

Dieser Artikel ist in der Ausgabe 06/2018 der Zeitschrift des Bayerischen Gemeindetags erschienen.

Die Digitalisierung stellt stetig wachsende Anforderungen an die Gemeinden, vor allem auch hinsichtlich der Kommunikation mit ihren Bürgern und der Präsentation der angebotenen Leistungen. Gemeinden sind immer stärker unter Zugzwang, sich als attraktiver Lebensraum für ihre Bewohner und als attraktiver Standort für Unternehmen zu präsentieren. Diesbezügliche Initiativen und Angebote müssen effizient und effektiv an die Bewohner und Unternehmen kommuniziert werden - dabei wird in Zukunft der Schwerpunkt auf mobilen Endgeräten (mobile first) und Bewegtbildinhalten (video first) liegen.

Der digitale Bewegtbildsinn 

Wie kommt es zu diesem Wandel in der Kommunikation? Im Allgemeinen spricht man von den fünf Sinnen des Menschen. Über jeden einzelnen Sinn sind wir fähig Informationen über Impulse aufzunehmen und zu verarbeiten. Kombiniert man unterschiedliche Sinne, potenzieren sich die Impulse und somit die Informationen, die von uns wahrgenommen werden können.

Informationen lassen sich über visuelle Wahrnehmung in Text, Bild und Bewegbild, sowie auditive Wahrnehmung mit Sprache und Musik transportieren. Kombiniert man das Bewegtbild mit Sprache und Musik, so lässt sich über Videoinhalte ein Maximum an Informationen transportieren.

Das Internet hat in den vergangenen Jahren die weltweite Kommunikation innerhalb kürzester Zeit revolutioniert. Zuerst noch in Text und Bild, mit steigenden Breitbandkapazitäten dann auch mit Videoinhalten. Mit "video first" haben sich Bewegtbildinhalte inzwischen in die sozialen Medien und darüber hinaus als Standard etabliert.

Wie dem User, so dem Bürger

Ebenso ist die Kommunikation in Gemeinden gefordert, transparente Information zu bieten und die Gemeinde als Lebensraum für Bürger, sowie als Standort für Unternehmen zu präsentieren. Die Inhalte dafür müssen einerseits effizient produziert und andererseits effektiv kommuniziert werden. Um regelmäßig und thematisch flächendeckend zu publizieren, ist die Anpassung und Erweiterung bestehender Abläufe notwendig, denn eine Auslagerung an externe Dienstleister ist in den meisten Fällen kostenintensiv und unwirtschaftlich.

Bei der Verbreitung der Bewegtbildinhalte sind die sozialen Medien die erste Wahl. Jedoch ist die Wahrung der Datenhoheit hier der Knackpunkt. Die meist kostenlosen Services begründen ihr Geschäftsmodell in der Monetarisierung der Inhalte – für Gemeinden kein Wunschszenario.

Die Ziele für die erfolgreiche Kommunikations- und Bewegtbildstrategie zeichnen sich nun ab:

  • Authentische Inhalte aus eigener Hand
  • Selbstbestimmte Infrastruktur
  • Hoheit über eigene Daten
  • Einbindung in eigenen Webauftritt
  • Schnittstellten für Publikation in Sozialen Medien


Der Weg ist das Ziel

Die österreichische UPPERCUT group hat eine "All-in-One Kommunikationslösung" entwickelt, die das Konzept eines "Gemeinde TV" praktisch löst. Neben der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee zählen der Kärntner Landtag und andere Gemeinden zu den Kunden für die revolutionäre Kamera- und Mediatheken-Lösung.

Im ersten Schritt überträgt die Stadt ihre öffentlichen Gemeinderatssitzungen sowohl live, als auch on-demand geclippt (unterteilt in einzelne Tagesordnungspunkte und Wortmeldungen) in einer Echtzeit-Mediathek. Die Stadt benötigt dafür keine externen Dienstleister, denn das System ist nach Einschulung von einer Person bedienbar. Bei Kopplung mit einer Mikrofonanlage funktioniert das Mehrkamerasystem sogar vollautomatisch und benötigt zur Erfassung keine Bedienung. Die Verwaltung der Mediathek liegt ebenso in Händen der Stadt, diese wird auch für das Protokoll verwendet und kann es zukünftig möglicherweise sogar ablösen.

In selber Art und Weise können auch weitere Ereignisse wie Pressekonferenzen, Bürgerversammlungen oder andere Veranstaltungen erfasst, live übertragen und geclippt ausgespielt werden. Die einzelnen Clips können anschließend in den sozialen Medien verlinkt werden. So führt jeder Klick wieder in die Mediathek der Gemeinde und die Datenhoheit über die Inhalte bleibt stehts in eigener Hand.

Darüber hinaus können weitere Videoinhalte in die Mediathek hochgeladen und auf dieselbe Weise gesteuert publiziert werden. Sei es eine Aufzeichnung mit dem Smartphone vom Baustellenbesuch des Bürgermeisters oder der neueste Imagefilm über die Gemeinde oder der Region. Alles landet kategorisiert in der eigenen Mediathek und ist dort jederzeit abrufbar.

Um das "Gemeinde TV" komplett zu machen, kann die Gemeinde die Mediathek für ihre Partner öffnen. Sport- und Musikvereine, Blaulichtorganisationen, Bildungseinrichtungen, Tourismus und andere Dienstleister ergänzen die Mediathek mit ihren Bewegtbildinhalten. So findet der Bürger an einer zentralen Stelle auf der Webseite der Gemeinde den Zugang zur "All-in-One Kommunikationslösung" der Gemeinde.

Mehr Informationen finden Sie unter ucvis.com.

© Fotorechte: UCVIS


weitere Beiträge